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29-06-2026

X-Pyr 2026: Team Niviuk erlebt eine historische Ausgabe

Die X-Pyr 2026 ist zu Ende und wird als eine der anspruchsvollsten Ausgaben in der Geschichte des Rennens in Erinnerung bleiben. Das bekannteste Hike-&-Fly-Event der Pyrenäen brachte erneut 50 der besten Athlet*innen der Welt zusammen, um die Gebirgskette vom Atlantik bis zum Mittelmeer zu überqueren – eine einzigartige Kombination aus Gleitschirmfliegen und Bergwandern.

Extreme Temperaturen prägten das Rennen vom ersten Tag an und stellten alle Athlet*innen und Support-Teams vor große Herausforderungen. Gleichzeitig sorgte die außergewöhnliche Hitze für hervorragende Thermikbedingungen und machte einige der spektakulärsten Flüge möglich, die es bei den X-Pyr je gegeben hat. An mehreren Tagen waren Flüge von mehr als 100 Kilometern keine Seltenheit, während die Pilot*innen Höhen von über 4.000 Metern erreichten.

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Team Niviuk überzeugt mit einer starken Gesamtleistung

Bei einer Ausgabe wie dieser war die richtige Wettereinschätzung und eine kluge Strategie genauso entscheidend wie körperliche Ausdauer. Trotz aller Herausforderungen stellte die X-Pyr 2026 einen neuen Finisher-Rekord auf: 36 der 50 Athlet*innen erreichten das Goal – ein klares Zeichen für das außergewöhnlich hohe Leistungsniveau in diesem Jahr.

Herzlichen Glückwunsch an alle Athlet*innen, die sich dieser enormen Herausforderung gestellt haben, und ganz besonders an die Sieger*innen der X-Pyr 2026 für ihre herausragenden Leistungen.

Die neun Piloten des Team Niviuk gingen mit dem Klimber 3 P, dem neuen Rocket P und dem Expe Race an den Start – einem ultraleichten Setup, das maximale Leistung bei minimalem Gewicht bietet und bei dem jede Entscheidung zählt.

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Noé Court
5. Platz: 4 Tage, 10 Stunden

Noé zeigte eine außergewöhnlich starke Leistung. Bei seinen erst dritten X-Pyr erreichte er einen beeindruckenden Platz unter den Top 5 und bestätigte damit sein enormes Potenzial im Hike-&-Fly.

Von Beginn an traf er hervorragende Entscheidungen, verfolgte während des gesamten Rennens eine durchdachte Strategie und beeindruckte in den letzten Tagen mit spektakulären Flügen. So arbeitete er sich Platz um Platz nach vorne und sicherte sich verdient den fünften Rang.

Auf dieses Ergebnis sind wir unglaublich stolz. Herzlichen Glückwunsch an Noé und sein gesamtes Team!

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Pierre Remy
13. Platz: 4 Tage, 14 Stunden

Pierre startete hervorragend ins Rennen und lag in der Anfangsphase konstant auf dem dritten beziehungsweise vierten Platz.

Ein Gewitter am zweiten Tag veranlasste ihn jedoch dazu, die richtige Entscheidung zu treffen und die Sicherheit an erste Stelle zu setzen. Dadurch verlor er zwar wertvolle Positionen, die sich später kaum noch aufholen ließen, zeigte aber einmal mehr seine Erfahrung, sein ausgezeichnetes Gespür für die Berge und seinen Abenteuergeist, der ihn auszeichnet.

Die Pyrenäen bleiben sein Zuhause in der Luft – und wir sind sicher, dass wir ihn in zwei Jahren wieder an der Startlinie sehen werden.
 

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Justin Puthod
30. Platz: 5 Tage, 9 Stunden

Für Justin war es das erste Hike-&-Fly-Rennen dieser Art, und die ersten Tage verliefen alles andere als einfach. Er musste zunächst die richtige Balance bei Ernährung und Flüssigkeitszufuhr finden – zwei entscheidende Faktoren bei einem so anspruchsvollen Wettkampf. Anstatt sich davon entmutigen zu lassen, fand er nach und nach seinen Rhythmus und erreichte das Goal einen Tag vor dem offiziellen Rennende.

Außerdem erzielte er eine der beeindruckendsten Statistiken der gesamten Ausgabe: Mit durchschnittlich 960 Höhenmetern pro Stunde erreichte er die höchste Steigleistung aller Athlet*innen und lag damit deutlich über dem Median von 700 m/h. Seine Erfahrung im XC-Fliegen, kombiniert mit einem ausgezeichneten Gespür für Gelände und Wetter, ermöglichte es ihm, viele Positionen gutzumachen und seine ersten X-Pyr mit einem äußerst vielversprechenden Ergebnis abzuschließen.

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Bruno Caby
33. Platz: 5 Tage, 19 Stunden

Für Bruno war dies die erste Flugerfahrung in den Pyrenäen – und zugleich sein erstes Rennen dieser Art. Das Goal zu erreichen, war ein fantastischer Einstieg. Eine seiner größten Herausforderungen bestand darin, die komplexen Talswindsysteme der Pyrenäen zu verstehen. Gleichzeitig lernte er einzigartige Flugbedingungen kennen: An mehreren spektakulären Tagen stieg er auf über 4.000 Meter – ein Erlebnis, das ihn vollkommen begeisterte.

Die Erfahrung hat ihn eindeutig überzeugt. Wie er im Goal selbst sagte: "Hier werden Träume wahr."

Jetzt bleibt nur noch eine Frage offen: Wird er in zwei Jahren wieder an der Startlinie stehen?
 

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Guillem Monroset
34. Platz: 5 Tage, 20 Stunden

Als einheimischer Pilot kennt Guillem die katalanischen Pyrenäen besser als fast jeder andere. Doch die X-Pyr selbst als Athlet zu erleben, war etwas völlig anderes. Nach mehreren Tagen voller Anstrengung – darunter Etappen mit mehr als 80 Kilometern zu Fuß –, emotionalen Momenten und unglaublichen Flügen erreichte er das Goal, umgeben von seiner Familie, seinen Freund*innen und einem großen Teil der Flieger-Community. Es war einer der bewegendsten Augenblicke des gesamten Rennens.

"Es war ein Traum. Ein riesiges Dankeschön an das ganze Team, denn wir haben das gemeinsam geschafft."

Die X-Pyr ist ein Wettkampf – aber es ist auch ein gemeinsames Abenteuer, bei dem Erinnerungen fürs Leben entstehen.

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Samuel Inouye
42. Platz

Samuel schaffte es zwar nicht, das Goal innerhalb der offiziellen Rennzeit zu erreichen, zog sein Abenteuer aber bis ganz zum Schluss durch. Beeindruckt davon, wie fordernd das Rennen war, erzählte er, dass er jeden Abend völlig erschöpft ins Ziel kam und trotzdem das Gefühl hatte, längst nicht so viel Strecke gemacht zu haben wie viele andere Athlet*innen. Genau das ist eine der größten Lektionen der X-Pyr: Jeder einzelne Kilometer muss verdient werden.

Mit seiner Ausdauer und Entschlossenheit machte Samuel diese X-Pyr zu einem unvergesslichen Erlebnis und zeigte, dass der wahre Abenteuergeist dieses Rennens weit über die Platzierung in der Ergebnisliste hinausgeht.

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Zu wissen, wann man aufhören muss, gehört ebenfalls zum Rennen

Nicht jede Geschichte bei der X-Pyr endet im Goal – und genau das macht dieses Rennen so einzigartig.


Jean de Biolley musste das Rennen nach einer schwierigen Landung am vierten Tag aufgeben. Dabei hatte seine X-Pyr bereits am ersten Tag mit einer Baumlandung und einer anschließenden Rettungsaktion turbulent begonnen. Zum Glück geht es sowohl Jean als auch seinem gesamten Team gut. Es war nicht sein Jahr, aber wir sind überzeugt, dass er stärker zurückkommen wird.

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Antoine Franc musste das Rennen ebenfalls am sechsten Tag, kurz vor TP5, beenden. Während eines 160 Kilometer langen Flugs geriet er in eine kritische Situation und musste seinen Rettungsschirm werfen. Glücklicherweise blieb er unverletzt und traf die richtige Entscheidung, die Sicherheit an erste Stelle zu setzen.


Barış Çelik musste das Rennen aufgrund der extremen Hitze ebenfalls aufgeben. Allein das zeigt, wie außergewöhnlich die Bedingungen bei dieser Ausgabe waren: Selbst ein Pilot, der an Flüge in Wüstenregionen gewöhnt ist, empfand die Temperaturen als zu belastend, um das Rennen fortzusetzen.

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Stolz darauf, den Spirit der X-Pyr zu vertreten

Die X-Pyr 2026 hat einmal mehr gezeigt, dass Hike & Fly weit mehr ist als nur eine Disziplin. Es ist Strategie, Ausdauer, Anpassungsfähigkeit, Leidenschaft fürs Fliegen und ein starker Gemeinschaftsgeist.

Wir sind unglaublich stolz auf alle Piloten des Team Niviuk – auf ihren Einsatz, ihre Leidenschaft und ihre Einstellung während des gesamten Rennens. Sie haben unsere Werte auf beeindruckende Weise vertreten und uns eine Ausgabe geschenkt, die uns noch viele Jahre in Erinnerung bleiben wird.

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