Ein Motorrad im Flug mit Paramotor: So gelingt die erste Freestyle-Motocross-Airshow
Der Niviuk-Adventure-Pilot Jaume Bonet hat einen bislang einzigartigen Meilenstein in der Welt des Fliegens und des Motorsports erreicht: Er hat als Erster Freestyle-Motocross in der Luft ausgeführt, indem er mit einem Enduro-Motorrad startete und mithilfe eines Paramotors flog.
Das Projekt vereint zwei so anspruchsvolle Disziplinen wie Gleitschirmfliegen und Freestyle-Motocross – mit einem klaren Ziel: neue Formen des Fliegens zu erforschen und dabei die Sicherheit stets an erste Stelle zu setzen.
Um dies möglich zu machen, nutzte Jaume den Niviuk R-Bus 2 in Größe 40, einen Tandem-Paramotor-Schirm, der für eine Fluglast von bis zu 600 kg zugelassen ist – eine entscheidende Voraussetzung für die Entwicklung des Projekts.
Erste Live-Show: Bassella Race
Die öffentliche Premiere fand bei der Bassella Race statt, einem der teilnehmerstärksten Enduro-Events Europas.
Jaume startete mit dem Motorrad, überquerte die Ziellinie und flog über mehr als 1.200 Teilnehmer und Tausende von Zuschauern hinweg. Damit zeigte er, dass das Konzept nicht nur experimentell ist, sondern in einer realen Umgebung vollständig funktioniert.
Vor diesem Flug stand jedoch ein langer Entwicklungsprozess. Schau dir hier das Interview an, in dem Jaume alles erklärt:
https://niviuk.com/https://niviuk.com//legal/3
Monate voller Tests: Ingenieurarbeit, Versuch und Ausdauer
Bevor er abhob, gab es eine intensive Phase der Erprobung. Die ersten Tests führte er in seiner eigenen Werkstatt durch – mit einem Kran, einem Traktor und einem Trial-Motorrad, um die späteren Flugmanöver am Boden zu simulieren.
Jaume Bonet entwickelte selbst eine maßgeschneiderte Gurtzeugstruktur, um Pilot, Motorrad und Schirm miteinander zu verbinden. Dabei passte er die Länge der Aufhängungen, die Verbindungspunkte, die Geometrie des Systems und die Lastverteilung im Flug präzise an. Seine technische Erfahrung als Berufs- und Testpilot war entscheidend, um jede Variable mit aeronautischem Denken zu analysieren.
Ein großer Teil der Arbeit bestand aus Trial-and-Error. Er zeichnete die Tests mit 360°-Kameras aus verschiedenen Perspektiven auf, um jede Sekunde auszuwerten, Fehler zu korrigieren und Verbesserungsmöglichkeiten zu erkennen. „Es gibt Monate an Arbeit, die niemand sehen wird. Viele Tests werden verworfen, aber Ausdauer ist das, was am Ende alles funktionieren lässt“, erklärt Jaume.
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Warum der R-Bus 2? Sicherheit, Reserven und Kontrolle
Das System aus Pilot und Motorrad wiegt im Flug rund 180 kg – eine hohe Belastung, besonders weil viele Manöver in geringer Höhe stattfinden.
Zunächst testete Jaume mit einem Takoo, doch er bewegte sich nahe an der Gewichtsgrenze. Er suchte mehr operative Reserve, bessere Kontrolle und eine geringere Geschwindigkeit. Genau hier wurde der R-Bus 2 zum idealen Werkzeug.
„Mein Hauptziel ist immer Sicherheit. Deshalb habe ich mich für den R-Bus 2 entschieden. Sein Handling und die einfache Startphase haben mich überrascht. Ich muss mir um den Flug keine Sorgen machen – der Schirm funktioniert perfekt und ich kann mich auf das Motorrad konzentrieren.“ Das Startverhalten war einer der entscheidenden Faktoren. „Ich kann sogar bei Nullwind starten. Es ist wie das Fliegen mit einem schweren Trike. Der Schirm steigt sauber und kontrolliert auf und hilft mir enorm.“
Diese Einfachheit ermöglicht es Jaume, sich auf die Fahrmanöver in der Luft zu konzentrieren, ohne den Schirm ständig aktiv managen zu müssen. Dank der Zulassung bis 600 kg bietet der Schirm enorme Sicherheitsreserven, Stabilität und Reaktionsfähigkeit – selbst in ungewöhnlichen Konfigurationen wie dieser.
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Ein Serien-Schirm, angepasst an das Projekt
Einer der bemerkenswertesten Aspekte ist, dass der R-Bus 2 strukturell nicht verändert wurde. Der Schirm ist ein Serienprodukt. Die Ingenieur- und Designteams von Niviuk analysierten die Konfiguration, um Sicherheit, aerodynamische Effizienz und eine korrekte Lastverteilung zu gewährleisten. Die einzige Anpassung erfolgte an den Tragegurten, die an die spezifische Geometrie angepasst wurden: „Der Schirm selbst wurde nicht verändert. Wir haben lediglich die Tragegurte leicht verlängert und einen optimierten Verbindungspunkt hinzugefügt, um die Flugposition zu verbessern und die Manöver effizienter und komfortabler zu ermöglichen – bei unveränderten Sicherheitsreserven und originalem Flugverhalten“, erklären unsere Ingenieure.
Das zeigt die Robustheit und Vielseitigkeit des R-Bus-2-Designs sowie seine Fähigkeit, auch unter hohen Lasten in nicht konventionellen Einsatzbereichen zuverlässig zu arbeiten – ein weiteres Beispiel dafür, wie Design und Ingenieurkunst die Grenzen des Fliegens erweitern können.
Weit davon entfernt, nur ein Spektakel zu sein, eröffnet die Initiative neue Möglichkeiten in der Verbindung verschiedener Disziplinen und zeigt, dass ein Schirm wie der R-Bus 2 Folgendes bieten kann:
Zertifizierte hohe Tragfähigkeit
Außergewöhnliche Stabilität
Präzise Kontrolle bei niedriger Geschwindigkeit
Progressive und sichere Starts
Anpassungsfähigkeit an experimentelle Konfigurationen
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Ein Motorrad, vorbereitet fürs Fliegen
Auch das Motorrad musste umfassend angepasst werden, wobei die Originalstruktur so weit wie möglich erhalten blieb:
Doppeltes Kraftstoffsystem (Originaltank + Zusatztank) zur Versorgung des Vittorazi-Paramotors.
Spezifische E-Props-Propeller.
Neu aufgebaute PAP-Ringstruktur als Schutz.
Dreieckiger Schutz, der bei Schräglage während Start oder Landung direkten Bodenkontakt verhindert.
Aufprallsystem, das im Falle eines Kontakts den Propeller sofort stoppt und so die Sicherheit erhöht.
Das Gesamtsystem kann auf verschiedene Arten gesteuert werden. Jaume kann mit klassischen Paramotor-Bedienelementen fliegen, wie bei einem herkömmlichen Trike, oder direkt über den Lenker des Motorrads.
Das System ist so integriert, dass beim Beschleunigen des Motorrads gleichzeitig das Gas des Paramotors aktiviert wird; die Lenkbewegung überträgt sich auf den Schirm, der in die gewünschte Richtung dreht. Dadurch entsteht ein intuitives und natürliches Fluggefühl – eine einzigartige Mischung aus Luftfahrt und Offroad-Fahren.
Über die technische Herausforderung hinaus entspringt das Projekt einer persönlichen Motivation und dem Wunsch, zwei Leidenschaften zu verbinden: „Ich fühle totale Freiheit. Wenn ich dort oben bin, denke ich an nichts anderes. Ich verbinde einfach die zwei Disziplinen, die mich am meisten begeistern: Fliegen und Motocross.“
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Mehr als eine einmalige Herausforderung: eine neue Entwicklungslinie
Dieses Projekt reiht sich in frühere Herausforderungen von Jaume Bonet ein, bei denen er bereits die Verbindung von Flug und Fahrzeugen erforscht hatte, etwa:
Das Projekt X3, bei dem ein Motorrad drei Elemente hintereinander verband: Luft, Land und Wasser.
Einen fliegenden Kart, inspiriert vom Mario-Bros-Universum, das er in die Realität umsetzte.
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